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Gesundes Führen - was ist das? 

Das Thema „Gesundheit“ erhält in der heutigen Zeit nicht nur für jede Person individuell, sondern auch für Unternehmen und MitarbeiterInnen einen immer größeren Stellenwert. Die Qualität, Art und Weise der Führung hat dabei einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aller MitarbeiterInnen.

Gesundes Führen bedeutet, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit von Führungskräften und MitarbeiterInnen zu erhalten, wieder herzustellen bzw. zu verbessern.

 

Gesundes Führen ist mitarbeiterInnenorientiertes bzw. kooperatives Führen mit dem Fokus auf viele Ebenen der individuellen und organisationalen Gesundheit.

Unser Grundsatz ist, dass Gesundheit nicht eindimensional ist, sondern auf mehreren Ebenen und Dimensionen betrachtet werden muss.

Die Grundlage für diesen Ansatz bietet uns das biopsychosoziale Modell der Gesundheit, das sowohl körperliche, psychische und soziale Komponenten als Bestimmungsstücke von Gesundheit und als krankheitsverursachende Faktoren inkludiert.

Wesentlich für das biopsychosoziale Gesundheitsmodell ist das Gleichgewichtsprinzip zwischen Anforderungen aus der Umwelt und vorhandenen Ressourcen. Der Mensch bewertet und bewältigt Umwelteinflüsse nach seinen verfüg- und nutzbaren personalen Ressourcen, welche Erfahrungen, Fertigkeiten, biologische Vorraussetzungen und soziale Ressourcen beinhalten.

Das Konzept des „Gesunden Führen“ wurde von research-team in Kooperation mit unserem Partner Wolfgang Eder und der Karl-Franzens-Universität Graz entwickelt. Dahinter stehen eine Reihe wissenschaftlicher Modelle und Erkenntnisse, die in die Unternehmens- und Führungspraxis überführt wurden. Gesundes Führen ist damit ein wissenschaftlich fundiertes Konzept, das speziell für die Praxis entwickelt und seit 2007 in zahlreichen Unternehmen angewendet wurde.